Clownerie und Wissenschaft
Hier sammeln wir wissenschaftliche Beiträge, lesenswerte Bücher und Studien im Kontext der Gesundheitsclownerie,
auch genannt: Klinikclownerie, Kontaktclownerie, Geriatrie-Clownerie...
Studie: Die Wirkung von Clowndoktoren auf Mitarbeitende allgemeinpädiatrischer Akutstationen (Dezember 2024)
Unsere Kolleg*innen vom Clowndoktoren e.V. haben zusammen mit dem Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz die folgende, absolut erwähnenswerte und spannende Studie durchgeführt, die Ende 2024 veröffentlicht wurde.
Die Studie untersucht die Wirkung von Clowndoktoren auf Mitarbeitende in allgemeinpädiatrischen Akutstationen. Im Rahmen einer qualitativen Untersuchung mit 10 Klinikmitarbeitenden zeigte sich, dass die regelmäßige Anwesenheit von Clowndoktoren das emotionale Wohlbefinden, die Arbeitszufriedenheit und das Arbeitsklima positiv beeinflussen kann. Besonders die direkte Interaktion wurde als willkommene und entlastende Abwechslung im oft belastenden Klinikalltag wahrgenommen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Clowndoktoren nicht nur Patient:innen, sondern auch das Klinikpersonal unterstützen und zu einer angenehmeren Arbeitsatmosphäre beitragen können.
Die Studie ist hier zu finden: Die Wirkung von Clowndoktoren auf Mitarbeitende allgemeinpädiatrischer Akutstationen.
Wir sind Modellprojekt in „Kunst und Demenz“
E-Book-Veröffentlichung mit Beschreibung unserer Arbeit
Unser Verein und seine Arbeit, insbesondere die Arbeit mit älteren und demenzbetroffenen Menschen, findet ausführliche Erwähnung und Erläuterung in einem 2017 erschienenen Fachbuch (e-Book) mit dem Titel:
„Kunst und Demenz. Ein Leitfaden für Modellprojekte“.
(Beschreibung unserer Arbeit, Methoden und Intentionen auf den Seiten 121-129, im Verzeichnis von erfolgreichen Modellprojekten Nr. 39 auf Seite 159 des Buches.)
Vielen Dank an die AutorInnen, dass sie unsere Arbeit (und die anderen Clowns) zum Thema gemacht haben:
Danke an Matthias Theodor Vogt, Kristina Fondis, Karl-Heinz Menzen und Gisela Thiele.
Clown – Spielfigur und Heiler
Clownspiel als medizin-psychologische Intervention – Eine Fallstudie.
Von Anne Buntemann
Kann das Clownspiel als ressourcenorientierte Intervention auf das subjektive Wohlbefinden psychisch erkrankter Menschen Einfluss nehmen? Die empirische Studie folgt dem Anliegen, anhang qualitativer Methoden die Verbindung zwischen Spiel und gesundheitsfördernden Prozessen zu ergründen.
Lesen Sie hier mehr.
Sich im Augenblick begegnen
Über die Wirkmechanismen der Clownerie für Menschen mit Demenz.
Von Birke Tegethoff
Mit Ihrer Arbeit leistet Birke Tegethoff einen Beitrag über die Wirkmechanismen der Clownerie für Menschen mit Demenz. In ihrer Arbeit wurde nach umfangreichen Beobachtungen die Clownsarbeit in den Kontext der gegenwärtigen praktischen und theoretischen Ansätze zum Umgang mit Menschen mit Demenz eingeordnet und hervorgehoben, woraus sich eine Methodologie des Gericlowns ergibt, aus der der Clown individuell wählen kann. Außerdem ist es ihm möglich, mittels seiner emotionalen Echtheit und empathischen Grundhaltung ein Grundbedürfnis nach Nähe und Zuneigung – zumindest im Moment der Begegnung – zu erfüllen.
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Clowns & Clowns e.V. präsentierte:
Unser erster Fachtag „Kreative Begleitung von Menschen mit Demenz in Seniorenpflegeheimen“ vom 7. November 2009
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Vortrag auf der SenNova-Bühne beim 9. Deutscher Seniorentag 2009 (8. – 10. Juni 2009)
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Vortrag über die Ergebnisse einer von uns mit begleiteten Studie am 26. Mai 2009 im Pflegeheim „Matthias Claudius“ in der Weissenfelser Strasse
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Vortrag beim Fachtag „Humor in der Therapie“ im Julius Garten e.V. am 25. April 2009 in Stuttgart
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Vortrag bei dem 5. Symposium „KunstTherapie in der Altenarbeit“ im November 2008
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Ausführliche Informationen finden Sie in diesem Dokument.
Rezensionen
Alle Rezensionen finden Sie hier
„Clowns für Menschen mit Demenz“ von Ulrich Fey
erschienen im MABUSE Verlag
Anke Klöpsch rezensiert „Clowns für Menschen mit Demenz“ von Ulrich Fey
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„Ich spreche für mich selbst“ von Demenz Support 2010
erschienen im MABUSE Verlag
Sophie Hanses-Ketteler rezensiert „Ich spreche für mich selbst“ / Demenz Support
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„Darf Pflege(n) Spass machen / Humor im Pflege- und Gesundheitswesen“ von Siglinde Anne Siegel
erschienen in der Schlüterschen Verlagsgesellschaft
Sophie Hanses-Ketteler rezensiert “Darf Pflege(n) Spaß machen?”


